Einsatz der Digital Learning Scouts (DLS)
Eine Ausbildung befähigt die DLS dazu, Lehrende in Lehrveranstaltungen beratend zur Seite zu stehen, um die (digitale) Lehre auszubauen. Ziel soll dabei sein, die Lehrenden unter anderem dafür zu sensibilisieren, die Selbstlernfähigkeit von Studierenden zu fördern. Hierfür steht eine Toolbox für Lehrende bereit, deren Nutzung die DLS kennen, sodass sie Lehrende entsprechend dabei unterstützen können.
Auch für Studierende sind die DLS eine Stütze, da sie in ihrer Ausbildung neben der Beratung der Lehrenden auch die eigenen Selbstlernkompetenzen steigern konnten. So stehen sie beispielsweise Studierenden bei der Nutzung der Selbstreflexionsinstrumente zur Seite oder können Lehrende zielgerichteter die Bedarfe von Studierenden bei der Gestaltung der Lehre vermitteln.
Die Ausbildung: Förderung des Selbststudiums als Ziel
Was ist (digitales) Selbststudium, welche Bedeutung kommt dabei dem virtuellen Lernraum zu und wie funktioniert eigentlich digitales Peer-Learning? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Digital Learning Scouts im Rahmen ihrer Ausbildung. Ziel der hybriden Ausbildung ist es, den studentischen Mitarbeiter:innen die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, damit sie künftig Lernprozesse im (digitalen) Selbststudium angemessen fördern können.
Die Ausbildung, die an der HS Bielefeld konzeptioniert und stetig weiterentwickelt wurde, enthält vier Theoriemodule. Neben einer Einführung gibt es drei Module, die aus dem DigikoS-Kompetenzmodell abgeleitet wurden und die Studierenden in der Theorie auf ihren Einsatz in der Praxis vorbereiten sollen. Unterstützend zu den Theoriemodulen begleiten sie zudem Lehrende im sogenannten Praxismodul in konkrete Veranstaltungen. Ihre Erfahrungen beim Austausch mit Lehrenden und Studierenden fließen unmittelbar in die Ausbildung ein.